Auf Hundeschlittentour durch den Dividal Nationalpark

Mit Hunden in Eis und Schnee

Nach dem Flug von Frankfurt nach Bardufoss in der Region Troms im Norden Norwegens wurden wir abgeholt und nach Innset am Altevatn-See am Rande des Nationalparks Dividal gefahren, wo wir eine erste Übernachtung zum Eingewöhnen und zum Kennenlernen unserer Hunde verbrachten.

Mit den Hundeschlitten ging es dann schon am nächsten Tag los. Zunächst auf Motorschlittenwegen, aber auch schon durch unberührten Schnee erreichten wir den Nationalpark. Hier wurde die Expedition von einer gänzlich unberührten Natur empfangen. Es waren nur die Spuren von Fuchs, Elch, Luchs, Vielfraß und hin und wieder Wolf zu entdecken.

Gerade die Abgeschiedenheit dieses gebirgigen Parks und die nur schwer berechenbaren Schneeverhältnisse ober- und unterhalb der Baumgrenze erfordern eine gewisse Kondition der Teilnehmer und einen flexiblen Ablauf der Tour. Die Route wurde dabei den natürlichen Gegebenheiten angepaßt und führte auch auf schwedisches Gebiet. Aufgrund der Routenwahl stellt diese Expedition wohl die ursprünglichste Art einer Hundeschlittentour dar.

In Tagesabständen standen den Teilnehmern Hütten zur Verfügung. Auch Übernachtungen im Zelt können notwendig werden, wenn Tiefschnee oder sehr schlechte Witterungsbedingungen das Vorwärtskommen behindern.

Jeder der vier Teilnehmer fuhr ein eigenes Hundeschlittengespann und war für das Ein- und Ausspannen der Hunde selbst verantwortlich. Durch die enge Zusammenarbeit von Mensch und Hund steht außer Frage, daß auch diese Expedition in vollen Zügen genossen werden konnte. Die Führung eines Gespanns auf einer solchen Tour erweist sich als nicht sehr schwierig und relativ schnell erlernbar, da der Expeditionsleiter mit dem Gepäckschlitten die Richtung angibt und immer zur Verfügung steht. Nach 250 km des Outdoor-Lebens bewegte sich die Expedition nach 8 erlebnisreichen, naturintensiven Tagen wieder ihrem Abschluß in Innset zu.

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