Die Freude am Reisen habe ich selbst wohl mit in die Wiege gelegt bekommen. Seit der Kindheit bin ich auf jede erdenkliche Art unterwegs, zuerst mit den Eltern, dann als Leiter der Alpenvereinsjugend, später als Entwicklungshelfer und so nebenbei auch als Reiseveranstalter, der mit einiger Sicherheit eine Reise von Höhepunkt zu Höhepunkt führt. Anders als Abenteurer vom Typ eines Messners oder Nehbergs lasse ich denn auch Menschen mit Freude am Reisen an meinen Erlebnissen teilhaben. Aus dem Angebot meiner Dienstleistung haben sich daher zahlreiche lang andauernde Freundschaften entwickelt.

Schon sehr früh ist mir fast jede Ecke in den Alpen und in vielen Regionen Europas vertraut. Meine forstliche Ausbildung eröffnet mir dann die Möglichkeit, auch ferne und exotische Regionen der Welt intensiv zu bereisen. Mit Frau und zwei Kindern leben wir 6 Jahre lang am Fuße des Himalaya in Indien, wo ich in einem deutschen Forstprojekt tätig bin. Während dieser Zeit unternehmen wir zahlreiche Trekkingtouren und lernen die Kulturen dieser und benachbarter Regionen von Afghanistan über Indien, Nepal und Bhutan, bis nach Hinterindien kennen. Ein weiteres Jahr verbringen wir im westafrikanischen Gambia. Unsere Arbeit in einem deutschen Projekt zum Schutz des Tropenwaldes ist der "Süddeutschen Zeitung" einen langen Bericht auf der "Dritten Seite" wert.

Seit mehr als 15 Jahren betreibe ich nun eine renommierte Beratungsfirma, die "Gesellschaft für Walderhaltung und Waldbewirtschaftung", die im Auftrag nationaler und internationaler Entwicklungsorganisationen wie Weltbank, Kreditanstalt für Wiederaufbau, Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit und die Europäische Gemeinschaft auf allen Kontinenten tätig ist. Es ist diese Tätigkeit die mich in Regionen führt, die den meisten Touristen verschlossen bleiben.

Es konnte nicht ausbleiben, dass der Wunsch an mich herangetragen wurde, mitgenommen zu werden: zunächst aus dem Kreis der Verwandtschaft und Freunde, im Schneeballsystem dann mehr und mehr von Außenstehenden. Heute setzt sich dieser Kreis, der sich nur formell zur "Kundschaft" gewandelt hat, aus reisebegeisterten Menschen aller Bevölkerungsschichten zusammen, Ärzte und Apotheker sind genauso darunter wie Handwerker oder in der Ausbildung befindliche Jugendliche.

Das Konzept von mir ist dabei einfach: Ich biete Reisen an, die Planung, Organisation und Durchführung umfassen. Beim ersten Kontakt, der natürlich auch dem gegenseitigen Kennenlernen dienen soll, wird das Reiseziel, der Reisetermin, die Reisedauer sowie die vom Interessenten vertretene Anzahl der Teilnehmer (andere Teilnehmer sind dann zu dieser Reise nicht zugelassen) festgelegt. Das bedeutet, dass nicht nur meine Empfehlungen, sondern auch die Wünsche des Gastes in der gesamten Planung Berücksichtigung finden.

Teil meines Erfolgskonzepts ist die Beschränkung auf überschaubare Regionen. Eine Reise, bei der man z.B. in 8 Tagen ganz China "kennen lernen" möchte, müsste man daher woanders buchen. Die Intensität des Erlebnisses steht absolut im Vordergrund und selbst für eine drei- oder vierwöchige Chinareise - um bei diesem Beispiel zu bleiben - würde ich höchstens zwei, drei Regionen herauspicken. Zum intensiven Erlebnis gehört daher aber auch, dass vor Ort das Fahrzeug verlassen wird und es mit dem Schiff, zu Fuß, zu Pferd oder Kamel weitergeht. Beim ersten Kontakt mit mir wird deshalb noch vieles mehr offen angesprochen: Ziele, Art des Reisens, Standard des Transports, der Hotels und Unterkünfte sowie der Verpflegung, die vom Gourmet-Niveau bis zur Rucksackverpflegung reichen kann. Einziger Engpaß: mein Terminkalender.

Es versteht sich von selbst, dass sich dieser formale Ablauf zwischen mir und meinen Stammkunden stark reduziert und sozusagen mit einem elektronischen Handschlag erledigt wird: per Telefon und/oder e-mail.

Mein Reise-Konzept ist in dieser Form einmalig und neu, lässt es doch dem Kunden den Spielraum, die Gestaltung der Reise weitgehend selbst zu bestimmen, ohne auf die Hilfe und Dienstleistung von außen verzichten zu müssen. Die Reise "entsteht" während eines persönlichen Gesprächs neu und wird nicht fertig aus einem Katalog hervorgeholt. Damit lässt sich auch ein direktes Anknüpfen einer Reise an eine frühere individuell planen und Reisende, die an einem bestimmten Land oder einer Region "den Narren gefressen" haben, kommen immer auf ihre Kosten.

Neben dieser individuellen Reisevorbereitung und -durchführung biete ich natürlich auch "Standardreisen" zu Fixpreisen an, die allgemein zugänglich sind, deren Teilnehmerzahl aber in der Regel auf 12 Personen beschränkt ist. Diese Reisen sollen vor allem Neueinsteigern als "Schnupperreisen" dienen. Programme und Termine für solche Reisen können Sie bei mir telefonisch oder per e-mail erfragen.

Wein und Wald in China Around the globe